Bossaball

Bossaball

Da soll doch einer mal behaupten, Hüpfburgen wären nur etwas für kleine Kinder. Dass dem nicht so ist, zeigt eine Sportart, die vor einigen Jahren in Belgien entstanden ist. Die Rede ist von Bossaball, dessen Spielfeld einer überdimensionalen Springburg gleicht. Eine weitere Besonderheit ist, dass es sich perfekt mit vielen anderen Sportarten, wie Kickboxen kombinieren lässt.

 Bossaball – Volleyball extrem

Für diejenigen, die sich jetzt fragen, was denn nun dieses Bossaball sein soll:
Am einfachsten lässt es sich mit Volleyball vergleichen. Es treten zwei Mannschaften, mit jeweils 3 bis 5 Mitspielern, gegeneinander an. Das Ziel ist es, den Ball auf die gegnerische Seite zu schlagen. Das große, aufblasbare Luftkissenfeld wird durch ein großes Netz in zwei Bereiche geteilt. Jeder Bereich hat zusätzlich in der Mitte ein Trampolin. Da einem beim Bossaball sehr hohe Sprünge ermöglicht werden, lässt es sich ideal mit Techniken aus dem Fußball, Volleyball, Kampfsport und auch der Akrobatik verbinden. Viele Ballabstöße fallen daher sehr spektakulär aus und machen Bossaball zu einem richtigen Entertainmentprogramm für die Zuschauer.

Regeln leichter als gedacht

Die Spieler der einzelnen Mannschaften dürfen sich den Ball höchstens 8 mal zupassen, bevor sie ihn an den Springer im Trampolin abgeben, der versucht den Ball ins gegnerische Feld zu schlagen. Zum Schlagen darf man im Bossaball alle Körperteile benutzen. Der Kontakt mit der Hand ist jedoch nur einmal und mit den Füßen und dem Kopf nur zweimal erlaubt. Wird ein gegnerisches Feld getroffen, erhält die Mannschaft 1 Punkt. Trifft man das gegnerische Trampolin, gibt es sogar satte 3 Punkte. Gewonnen hat die Mannschaft, welche als Erstes 25 Punkte erreicht hat.
Weltweit steigende Beliebtheit
Bossaball hat mittlerweile in zahlreichen Ländern seine Anhänger gefunden, u.a. in der Türkei, welche sogar 2007 die eigens für diesen Sport gewidmete Weltmeisterschaft austragen durfte. Die exotische Sportart fand 2008 auch in Deutschland ihren Einzug, wo sie sich bis heute sehr hoher Beliebtheit erfreut. Kein Wunder, wo sonst kann man sich körperlich fit halten, und Kind sein zugleich?

 

 

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