cyclocross

Cyclocross

Querfeldein durch Wald und Wiesen – Beim Cyclocross, was auch als Querfeldeinrennen bezeichnet wird, fährt man auf einem Rad einen vorgegebenen Rundkurs. Meist ist diese Strecke relativ kurz und bis zu drei Kilometer lang. Der Rundkurs beim Cyclocross führt auf Wald- und Feldwegen und wenn es besonders schlammig zugeht, ist es besonders schön für die Wettkampfteilnehmer und die Zuschauer am Wegesrand.

Cyclocross – Die Regeln

Ein Cyclocross Rennen dauert meist eine knappe Stunde und ist ein wahres Erlebnis für die Sportler und Zuschauer. Die Besonderheit beim Cyclocross sind die vielen Tragestrecken. Oft wird der Fahrer auf extrem steilen Stücken zum Absteigen gezwungen und muss sein Rad schultern. Hierbei ist natürlich das perfekte Material gefragt. Denn gerade bei den Tragepassagen erleichtert ein geringes Gewicht und verringert den Kraftaufwand. Laufend trägt der Athlet dann sein Crossbike und bezwingt damit Hindernisse, die nicht fahrbar zu nehmen sind.

Wer jetzt denkt, dass Cyclocross wieder mal so eine neuartige Erscheinungsform ist, der irrt gewaltig. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in Frankreich an der Riviera der Vorläufer dieser Sportart erfunden. Die Teilnehmer an Straßenrennen begannen querfeldein über alle Hügel und Wege zu fahren, um ihre Kondition aufzubauen. Und wenn ein Anstieg gar zu steil war oder die Wege unpassierbar, schulterten die Fahrer ihre Räder und trugen diese, bis es wieder auf dem Fahrrad weitergehen konnte. In der französischen Hauptstadt Paris fand im Jahre 1950 die erste Weltmeisterschaft im Querfeldeinrennen statt.

Was man sonst noch wissen muss

Heute erinnert natürlich nicht mehr viel an die Ausstattung von damals. Die Bikes sind technisch hoch entwickelt und perfekt für die Fahrt durch die Unebenheiten vorbereitet. Meist sind es die Mountenbiker, die im Winter an den Rennen im Cyclocross teilnehmen. Neben der perfekten technischen Ausstattung aber zählt vor allen die Ausdauer und der Wille, sich als Bester beim Cyclocross durch den schlammigen Kurs zu kämpfen. Die Nase vorne hat im internationalen Vergleich bei den Herren meist ein Mitglied eines belgischen Teams.

 

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